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Was sind eigentlich TFP-Shootings?

 

Bei einem TFP Shooting handelt es sich um ein „Time for prints“ (TFP) Fotoshooting. Der Begriff ist eigentlich total veraltet. Früher bekam das Model vom Fotografen die Bilder in ausgedruckter Form. Heute arbeiten wir mit Datenträgern wie CDs (daher auch manchmal der Begriff TF-CD), USB-Sticks oder Downloadlinks via Dropbox oder Google Drive.

Bei einem TFP Shooting verabreden sich Fotograf und Model für ein Fotoshooting, ohne dass eine der beiden Parteien bezahlt wird.  Im Grunde eine WIN-WIN-Situation für beide. Denn beide bekommen neues Bildmaterial fürs Portfolio.

Die Rechte werden geteilt, ein TFP-Vertrag wird von beiden Parteien unterzeichnet und die Bilder dürfen nur zur Eigenwerbung genutzt werden.

Ich persönlich mache auch als Berufsfotografin noch TFP-Shootings. Zum einen, weil ich nie Kundenbilder zeige um meine Kunden zu schützen und zum anderen, weil ich manchmal auch kreativere Projekte umsetzen möchte und sich dann Models bei mir vorstellen und bewerben können.

In meinem ersten Jahr als Fotografin habe ich nur TFP-Shootings gemacht. Ich meine,  wie sollte ich sonst neue Techniken ausprobieren? Außerdem hatte ich überhaupt kein Netzwerk zu Modellen, Visagisten, Designern etc. Dafür sind TFP-Shootings ideal.

Im Schnitt plane ich pro Monat ein großes freies Shooting in dem ich mich so richtig austoben kann. Als Berufsfotografin ist das auch völlig ausreichend und auch zeitlich nicht anders realisierbar.

TFP-Anfragen bekomme ich täglich und speicher mir auch die Facebookseiten der Mädels, die für kommende Projekte interessant sein können. Leider gibt es auch viele Mädels, die einfach nur kostenlose Bilder abgreifen möchten, ohne einen Mehrwert zu bieten. Versteht mich nicht falsch, ich arbeite oft mit Anfängerinnen zusammen, allerdings sollte die Bewerbung trotzdem passen und die Ergebnisse mein Portfolio aufwerten.

Wer also mal Lust hat nach Lennestadt zu kommen oder eine tolle Location anbieten kann, darf mich gerne kontaktieren.

Zum Thema Shootingbewerbung, Selbsteinschätzung, Portfolio, etc komme ich dann in den weiteren Blogposts.

 

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